Vermögen im Zeitverlauf

Immobilienvermögen im Verlauf der Zeit

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Im Zeitverlauf ist eine Immobilie kein Wirtschaftsgut wie jedes andere, da es nicht die typische wirtschaftliche Abnutzungskurve zeigt. So besteht sie einerseits aus dem Bodenanteil, der sich prinzipiell nicht wirtschaftlich abnutzt sondern sogar im Wert steigt – er zeigt die typischen kaufkrafterhaltenden Eigenschaften. Bei stärker nachgefragten Lagen kann er sogar Steigerungsraten über der allgemeinen Inflation aufweisen, wie folgende Grafik zeigt, in der die Entwicklungen der Preise für Bauland in Düsseldorf neben der allgemeinen Inflationsrate dargestellt sind.

Man erkennt, dass dort die Preise für Grundstücke von Einfamilienhäusern insbesondere Ende der 80-er, Anfang der 90-er Jahre stärker gestiegen sind als die für Rendite- oder Industrielle Objekte (Gewerbe). Die Entwicklung der Verbraucherpreise (bzw. der privaten Haushalte) in der Bundesrepublik weist eine deutlich flachere Kurve auf.

Neben dem Boden gibt es die baulichen Anlagen, die der Abnutzung unterliegen. Dennoch bleibt auch der Gebäudewertanteil über die längste Zeit der Lebensdauer relativ stabil, wenn er angemessen erhalten wird. Erst wenn das Gebäude nicht mehr mit angemessenem Aufwand in einem zeitgemäßen Zustand erhalten werden kann, geht der Wertverfall in großen Schritten voran. Was schließlich bleibt, ist der Boden, der zu entsprechenden Kosten von den baulichen Anlagen befreit werden kann um neuen Nutzungen zu dienen.

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