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In der Praxis ist es ein häufig zu beobachtendes Phänomen
beim Eigenheimerwerb, dass das „Objekt der Begierde“
sowohl von der Fläche, als auch von der Ausstattung her,
großzügiger ausfällt, als der Erwerber es zu mieten
bereit wäre. Einerseits ist naturgemäß die
Langfristigkeit einer Immobilieninvestition ein Grund, Reserven
vorzuhalten, weil sich noch Nachwuchs einstellen kann, man auch mal
Gäste hat oder oder oder … . Andererseits bringt jede
Bereitstellung von Flächen und Ausstattung eben auch Kosten mit
sich. Man sollte daher sorgfältig abwägen, was man
eigentlich wirklich braucht – wobei die Frage nach dem warum
helfen kann. Häufig anzutreffende (Begleit-)Motive des Eigenheimerwerbs:
- Altersversorgung – mietfreies
Wohnen
- Inflationsschutz – die Investition
in Sachanlagen
- Imagewirkung – das Statussymbol
Eigenheim
- Selbstverwirklichung – die
Gestaltung der Wohnung
- Unabhängigkeit – keine
Fremdentscheidungen
Jeder muss natürlich
seine Wahl selber treffen und es gibt auch kein „richtig oder
falsch“ bei diesen Entscheidungen aber es gibt halt nachher die
Rechnung, die in Form der Kosten und damit der langfristigen
Belastung präsentiert wird. Wie überhaupt natürlich
das Thema Kosten bzw. mögliche Einsparungen in Abwägung mit
den erzielbaren Nutzwertsteigerungen oder der Machbarkeit bedeutsam
ist.
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