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Eigenleistungen sind bei Bauarbeiten probates
Mittel, um Geld zu sparen. Schlechte Arbeit aber kostet frühe
Reparaturen oder erfüllt ihren Zweck gar nicht. Langsame Arbeit
verschiebt Termine und das kostet immer Geld (Darlehenszinsen bis zum
Einzug, Verzugstrafen oder gar Transport und Lagerkosten). Und Kraft
und Nerven kostet es auch. Der Ansatz der Eigenleistung sollte
realistisch eingeschätzt werden.
Beim Neubau werden bei Eigenleistungen häufig
diverse Fehleinschätzungen getroffen: 1. Die Eigenleistung wird
zu hoch angesetzt – Der Zeitaufwand wird unterschätzt, den man
-im Normalfall- neben seinem Beruf aufbringen muss, ebenso wie der
damit verbundene Zinsmehraufwand. 2. Bei Komplettangeboten werden
beim Abzug der Eigenleistungen vom Gesamtpreis häufig nur die
Selbstkosten (Material/Lohn) gutgeschrieben und nicht etwa die
Zuschläge für Gewinn oder Risiko. Das Baumaterial kann ein
Bauunternehmen oft günstiger beschaffen, als ein Häuslebauer.
Manch ein Selbermacher hat hier unrealistisch kalkuliert und damit zugesetzt.
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