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Bewirtschaftungskosten gehören neben Zins und
Tilgung zu den laufenden Belastungen. Zwar werden die meisten auch
auf Mieter umgelegt und Mieter eines Hauses kennen die Höhe
schon in etwa, aber die üblichen Nebenkosten wie Müllabfuhr,
Wasser, Energie, Versicherungen, Grundsteuern, Rundfunk etc. sollten
in der konkret anfallenden Höhe erfasst werden. Daneben bleiben
dem Eigentümer neben den Kosten der Verwaltung des Eigentums
(macht der Eigenheimer ja meist selber) die Kosten für
Instandhaltung und Instandsetzung. Die Bauteile eines Hauses haben
nur eine begrenzte Lebensdauer. Nach den kurzlebigen Tapeten und
Anstrichen kommen typischerweise neben den textilen Bodenbelägen
auch Warmwasserbereiter, Fenster, Außentüren oder
Flachdächer nach 1 bis 1,5 Jahrzehnten in die Jahre. Die übrigen
Bauteile folgen dann nach und nach.
Beziehen Sie die Mobilitäts-Kosten als Kosten
des Wohnens mit in die Entscheidungsfindung ein. Ein zweites Auto,
das an einem anderen Wohnort verzichtbar wäre, kostet
realistisch betrachtet leicht 200 bis 300 € monatlich. So wird
manch preiswertes Objekt teuer.
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