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Man soll für den absehbaren und
wahrscheinlichen Bedarf planen. "Man braucht ja auch Platz für
Besuch" oder ähnliches klingt logisch, ist aber bei genauer
Betrachtung schon Luxus. Wenn ein Haus mit einer Wohnfläche von
120 m² mit einem Gästezimmer von 18 m² ausgestattet
ist, dann sind das 15% der Fläche. Das schlägt zwar nicht 1
zu 1 auf die Kosten durch, aber auch "nur" 10% einer
Investition ist eine Menge Geld – bei 200.000 € Kaufpreis also
20.000 €, mit Zinsen kommen so über die Zeit leicht 50.000 €
zusammen. Viele Familien könnten dafür ihren gelegentlichen
Besuch locker im nahen Hotel unterbringen.
"Das sollen später mal die Kinder
kriegen" ist ein ähnlich unsinniges Motiv. Heutzutage
wissen viele nicht, wo sie selber in Jahrzehnten mal leben und
arbeiten – von den Kindern ganz zu schweigen. Übrigens sind
die meisten Erben heute in einem sehr fortgeschrittenen Alter, wenn
sie erben.
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