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Da die meisten von uns auch Darlehen für
einen Kauf benötigen und das Leben aber nun morgen doch ganz
anders verlaufen kann, als geplant, ist sehr wichtig: Kann man dann
dieses Projekt beenden, ohne dass Schulden verbleiben? Bei
verbleibenden Schulden ist in der Praxis das Problem, dass die
Darlehen ja nicht mehr mit einer Grundschuld gesichert werden können
und damit zu Personalkrediten werden - und viel, viel teurer. Rechnen
Sie auch damit, dass Sie weniger erlösen als Sie bezahlt haben
(ohne Nebenkosten) und mit eventuell fälligen
Vorfälligkeitsentschädigungen.
Daneben ist je nach Marktsituation eine kurz- oder
mittelfristige Schwankungsbreite von 5 bis 20% denkbar. Außerdem
werden bei Verkäufen unter Zeitdruck auch oft keine Marktpreise
erzielt. Wenn einem Käufer eine bestimmte Eigenschaft der
Immobilie persönlich mehr wert war, ist die Frage, ob es dem
nächsten auch diesen Mehrpreis wert ist.
Man soll den Verkauf in z. B. zwei oder fünf
Jahren zum Einkaufspreis abzüglich persönlichem Mehrwert,
Marktrisiko und Zeitdruck (z. B. 15 %) kalkulieren und schauen, ob
dabei Schulden übrig bleiben würden. Falls ja – ist ein
Kauf letztendlich existenzgefährdent.
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